Soma

Samstag, 16. Juni 2007

Kauftipps

In aller Kürze:
plague-park 1) Plague Park von Handsome Furs lässt befürchten, dass das zweite Wolf Parade Album noch besser wird als das erste.






krippler 2) Krippler von Günther Loewit ist ein guter Roman. Im Herbst kommt allerdings für alle postmodernen Netzkinder noch ein besserer.





Die_sexuellen_Neurosen_04-sized 3) Allen Resortlesern, die sich zumindest von Zeit zu Zeit in Innsbruck aufhalten, sei die Aufführung von "Die sexuellen Neurosen unserer Eltern" in den Innsbrucker Kammerspielen wärmstens ans Herz gelegt. Der Text ist großartig, das Bühnenbild schlicht aber effizient und die Darsteller gewohnt gut. Und Karten gibts auch. Was man ja von so unerträglichen Scheißhäufchen in der Theaterlandschaft wie "Mannomann" nicht behaupten kann.

Dienstag, 13. Februar 2007

Unsere Revolution

Das Resort gibt mit Freude bekannt, dass erwartungsgemäß Mieze Medusa den Protestsongcontest des Radios FM4 und der Kneipe Rabenhof gewonnen hat und gratuliert recht herzlich. Besonders wird empfohlen sich das Lichtbild des Lebensabschnittspartners der Siegerin auf der verlinkten Seite reinzuziehen, wie man sagt.

Montag, 20. November 2006

Kalauer

"Wie heißt Hera Linds kleine Schwester?"
-
"Elektra Bregenz"

Dienstag, 27. Dezember 2005

Autogratulation ist Masturbation auf Festtagsebene

So manche Chefdogmatiker, die ja auch hier hin und wieder ihr Unwesen treiben, hätten Jahresrückblicke zwar ohne Zweifel ganz oben auf ihrer Liste mit allfälligen Feindbildern, ich kenne aber keine Scham und erlaube mir also eine kleine Auswahl zu treffen bzw. Hornby-mäßig eine Top X-Liste zu erstellen. Was haben wir also hier auf diesem nunmehr 366 Tage alten Blog gelesen, wofür schäme ich mich nicht so, was erschien mir bloggenswert.

Fünf Beiträge die nicht ganz mies fand:

Listenwahnsinn
Das Manifest
Menschenbilder
Tourbericht
Traumbilder

Und dann noch das wahre Highlight dieses Jahres:
Das schönste Video der Welt

Samstag, 24. Dezember 2005

Metafiktional und autoreflexiv

Endlich ist es da, das Video, das ich schon lange sehen wollte.
Gefunden habe ich es aber interessanterweise chez moi, am Resort, in einem Eintrag aus dem Monat September. Und warum lese ich Einträge aus vergangenen Zeiten? Weil wir übermorgen Geburtstag haben. Das Resort wird eins, am 26. Dezember. Alle Contributoren sind also herzlich eingeladen, ihre persönlichen Lieblingsbeiträge, -links und -false friends zu veröffentlichen. Denn Jahresrückblicke sind gerade in Mode, da wollen auch wir nicht nachstehen.

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Erste Ehrerbietungen

Tatsächlich gibt es Leute, die sogar mir schon Geschenke machen, und weil mir das dann auch noch Freude macht, soll dies auch hier kundgetan werden:

c-est-comme-le-cochon Dieses kunstvolle Plattencover haben die kleine Melanie (ca. 5 Jahre) und die kleine Pascal-Anne (etwa 3 Jahre) für mich gemalt.

Und dies hier betrachte ich auch als Geschenk: "Am liebsten höre ich Buddha Bar, Madonna und Beethoven" (An dieser Stelle: Danke lieber Assotsiationsklimbim)

Dienstag, 8. November 2005

die definitiv fünf besten drei ???-Folgen

aus gegebenem anlaß

die drei ??? und der gestohlene preis (1)
die drei ??? und die musikpiraten
die drei ??? und das atztekenschwert
die drei ??? und der karpatenhund
die drei ??? und die flüsternde mumie
______________
(1)

Dienstag, 16. August 2005

Steve Keene, the painting machine

steve keene

Donnerstag, 4. August 2005

Kuscheln Pro

Nachdem die Diskussion nun schon seit tausend und einem Beitrag anhält, und in ebensovielen off-Resort Gesprächen schon die Forderung nach einem textlichen Ringen um die Gunst oder Ungunst des Wortes "Kuscheln" laut geworden war, hier mein Beitrag zu eben diesem Thema. Kuscheln Pro. Wie krank ist das denn - Ausgabe 15a.

Es gibt Worte, die den Kern der Sache treffen. Es gibt Worte, die so spezifisch sind, dass kein Synonym ihnen je nahe kommen könnte, die ihren Bedeutungsrahmen sanft über den eingefassten Sinnbezirk stülpen, ihn warm halten und abschirmen. Gleichzeitig gibt es Worte, die mitten durch die Brust ins Auge treffen, die so haarscharf am Ziel vorbeischießen, dass das Bedeutete in einem lieblichen Gewebe von Tangenten hängen bleibt, und um so genauer zu Tage tritt. Kuscheln fällt in die zweite Gruppe und räkelt sich dort, madig, eingespeckt. Kuscheln, das ist ein Haufen von Watte, den man auf der Suche nach einem harten Kern ewig drückt, ohne jemals der Weichheit zu entkommen. Kuscheln kommt von frz. coucher, „niederlegen, schlafen“, was nicht weiter überrascht, einerseits, weil die Franzosen die Romantik erfunden haben und andererseits, weil kuscheln eben nicht niederlegen heißt (Wurde an dieser Stelle schon einmal erwähnt, dass der Poststrukturalismus rockt?). Kuscheln heißt alles, was es eigentlich nicht heißt, verbindet sich mit allem, was man offen nicht ansprechen will, eröffnet auf der Stelle alle Sinnbezirke, die unseren sauber domestizierten Hirnen sonst nur hinter verschlossenen Vorhängen über die Lippen gehen. Denn wer kuscheln sagt, sagt auch Couch, gutes Essen, dekantierter Rotwein, Kerzenschein und Geigenklänge, Sternenhimmel, erster Kuss, Hochgenuss und Fruchtikus. Kurz: Kuscheln heißt „Vicken“ für Teletubbies – and that’s just why it tastes so great.

Mittwoch, 3. August 2005

go west

veranstaltungshinweis für morgen

and now for something completely different: hat irgendjemand von euch vollständigkeitsfanatikern und jamie-stewart-hörigen die da auch zuhause rumstehen und wenn ja: kaufen
(j)a
(n)ein
(v)ielleicht?

We are ugly but we have the music

Blog für (Lebens-)Kunst und andere Eigenwilligkeiten

The ones with the sorest throats:


The Winter Gloves
About a Girl


Handsome Furs
Plague Park


Patrick Wolf
The Magic Position

What we hide behind

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