Gesellschaftsverfehlungen

Montag, 24. März 2008

Merke:

"Der Wert, den ein Verlag einem Buch zumisst, entspricht dem Verhältnis zwischen Seitenzahl und Ladenpreis."
Schön zu beobachten ist dies an dieser Stelle [link]
Womit ich natürlich nichts über das Buch gesagt haben will. Das ist sicher ... ähm .... toll.

Montag, 18. Februar 2008

Wer hätte das gedacht...

Creekpeople on Youtube.

Montag, 26. November 2007

kalter truthahn

hierzulande wurde gerade thanksgiving abgefeiert. ein genozid unter truthuehnern... ahja, wirft jemand gleich ein, vogelmassenmord muesste ... heissen. tut leid, mein latein ist auf asterix und obelix, 1 -52, beschraenkt. sich damit aus dem fenster zu lehnen, ist kuehn, und wenn dann jemand "fuellhorn" sagt, einen doppelpunkt anfuegt und dann zu einer replik ausholt, die sich da aber gehoerig gewaschen hat, dann kann ich diesen handschuh nicht aufnehmen, selber der Ed Wood der Bloggerei. Blog, die Kronenzeitung unter den Tagebuechern, haha, eine bisschen wuerzende Vergleiche schaden nie.

nach dem truthahn-essen, welches an einem donnerstag stattfindet, gibt es das restliche wochenende kalten truthahn. auf sandwiches, als aufschnitt etc. kalter truthahn ist nicht ganz so schlimm, wie in der pop-literatur-oder-musik beschrieben (siehe zB Lennon, John.... jawoll, von wegen zitieren habe ich schon was gelernt). jetzt sind aber solche unter uns, die fleisch nicht essen, weder heiss noch kalt. auch keinen fisch, keinen thunfisch oder delphin, der ja, obwohl er fisch isst, kein fisch ist. und die empfehlung wurde nahegelegt, die selbstgespraeche, die notwendiger bestandteil der verschrullung sind, die wir alle anstreben, nicht mit haustieren zu fuehren, sondern mit zimmerpflanzen, wegen der CO2-Bilanz.

ja aber hallo. wenn die bewusstseinsbildung schon so fortgeschritten ist, dann koennten ja die populaeren mitglieder des gremiums (gruene) farbe bekennen und bekanntheit und oeffentlichwirksamkeit in den dienst der weltrettung stellen. jemand meinte mal, dass, wenn man das mit ausreichend heiligem ernst betreibe, zynismus daran abperlen muss. oder so aehnlich. da koennte man also die waldviertler anziehen, dem hipstertum abschwoeren und aus dem strickpullover heraus seinen standpunkt des treehuggers klarmachen und verteidigen.

ein vorschlag zur guete zum abschluss: aggressive parkplatzbewirtschaftung bei kulturveranstaltungen, der erloes wird zum geringeren teil an das publikum in form von Oeffis-tickets zurueckgegeben, zum groesseren teil aber als NATUR-truebes Bier einer lokalen Brauerei sofort versoffen.

Freitag, 6. Juli 2007

Can the abject speak?

Der folgende kleine Essay setzt die Lektüre der Einleitung von Judith Butlers "Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts" (Frankfurt/Main, 1997) in sehr starkem Maß voraus und ist nur einmal korrekturgelesen, also möglicherweise sowohl nicht frei von Tippfehlern, als auch von gedanklichen Sprüngen, die mit zeitlichem Abstand nicht einmal der Autor selbst mehr nachvollziehen wird können:

records-that-matter (pdf, 100 KB)

Um Kritik wird gebeten.

Sonntag, 24. Juni 2007

Wer wird Millionär?



Meine liebste Fernsehsendung, die ich mir nur im Netz anschaue, ist bald wieder, darum hier meine große Preislesevorschau OHNE Ansicht der AutorInnenportraitkurzvideos, weil die anzugucken mich immer nach fünf Sekunden schon so melancholisch macht und außerdem selbst ich nicht Sumpf hören und Videohören zugleich kann, das Ganze in der Reihenfolge wie sie auch im Volltext ist und OHNE Links, weil Links retro sind:

Jan Böttcher
: Kookbooks und Berlin, der Kram, womit eigentlich eh schon alles im Guten wie im Schlechten gesagt ist, man kennt das ja. Irgendwie trotzdem mein emotionaler Favorit, wird eventuell auch gewinnen.

Jochen Schmidt
: Kennt man vielleicht von "Jochen liest Proust", für mich große Überraschung, dass so LesebühnenautorInnen und so. Natürlich einerseits, andererseits. Mehr andererseits allerdings, aber das führte hier zu weit. Wird spannend, was er bringt. Voraussichtlich chancenlos, was Preise angeht.

Jörg Albrecht
: Auf unangenehme Weise: Könnte ich auch und würde ich auch in etwa so machen, also emotionaler Anti-Favorit. Preismäßig naturgemäß gar nichts, kann aber lustige Jury-Diskussion geben.

Martin Becker: Merkwürdigerweise von Nüchtern vorgeschlagen, finde ich vor allem langweilig und uninteressant, könnte also was reißen (Kelag-Preis oder so).

Jagoda Marinic (Hacek nicht gefunden): Wird gewinnen, bin beim Vorstellungstext nicht über Zeile drei hinausgekommen.

Andrea Grill: Strigl-Vorschlag, keine weiteren Anknüpfungspunkte. Gut für 3-Sat-Preis.

Ronald Reng: KIWI-Autor, trotzdem nie gehört. Ich denke, das ist auch kein Schaden.

Christian Bernhardt: Nüchtern-Vorschlag, keine weiteren Anknüpfungspunkte.

Björn Kern: Hat eine Website, die angenehm nach ca. '98 aussieht und war in Aix-en Provence. Wird wohl nichts gewinnen.

Peter Licht: Fand auf diesen türkisen Seiten schon Erwähnung. Warum den gerade Radisch vorschlägt, weiß der Teufel und auch, warum er das macht. Keine Chancen auf Preise.

Silke Scheuermann: Das scheue Reh wird, wenn es noch Anstand gibt, den Publikumspreis gewinnen und zwar mit Recht. Ich freue mich speziell darauf, wie sie dreinschaut während die Jury redet.

Dieter Zwicky: Der ist mir schon zu alt.

Lutz Seiler: Auch.

Thomas Stangl: Das soll wohl der Quotenösi sein. Braucht eine anständige Frisur, dann könnte man eventuell weiterschauen.

Milena Oda: Ganz große Favoritin, gefällt mir gar nicht, hat aber brauchbar strenge bis furchteinflößende Mimik.

Kurt Österle: Dissertation über Peter Weiß, aber bitte, das heißt ja nichts. Heyne-Autor. Vielleicht irgendwie bizarr oder peinlich beim Vorlesen.

Fridolin Schley: Langweilig.

Michael Stavaric (Hacek nicht gefunden): Paßt irgendwie nicht nach Klafu, da fehlt mir die Fallhöhe. Trotzdem natürlich irgendwie gut, dass er dabei ist. Man hat mir gesagt, er ist gut. Wird schon sein. Fährt ohne Preis heim.

Resümee: Offen bleibt, wer den Telekom Austria und den Ernst-Willner-Preis kriegt. Insgesamt mischt sich autorInnenmäßig das Langweilige mit ein einigen Wenigen sozusagen: von uns.

Montag, 5. März 2007

Ich bin widerstrebend / doch es blieb an mir kleben



Jetzt ist sie also auch bis in meinen Postkasten geflattert, die Alte Tante, die Kölner Löwin, die Neue Spex. Ein erstes Durchblättern lässt zwischen furchtbar, irrelevant und irgendwie überraschend doch interessante Ansätze schwanken. Popdiskurszentralorgan ist das jedenfalls keines mehr. Und dann dieses merkwürdige Editorial. Was sagt denn ihr so? (TBA kann man ja auch nicht mehr lesen / war immer schon langweilig, bleibt langsam nur mehr Active Beauty Magazin für den Frühstückstisch)

Dienstag, 19. Dezember 2006

...

Wieder einmal siegt die Wirtschaft über die Komparatistik.

Sonntag, 26. November 2006

Maybe even a 9 and a half in 4 beer's time

Also nicht dass ich ResortcontributorInnen oder LeserInnen unterstellen möchte, den Beer Goggles Effect aus eigener Erfahrung zu kennen, aber vielleicht interessiert sich ja trotzdem wer für die oben verlinkte, schnieke Formel, wobei ich Zweifel an deren Vollständigkeit anmelden möchten; es scheint doch der eine oder andere Parameter zu fehlen, aber lassen wir das lieber.

Via Neudecker.

Donnerstag, 12. Oktober 2006

"Fun"

Wer weniger als die Hälfte der Cover erkennt und mehr als die Hälfte gut findet, kann kein guter Mensch sein.

Freitag, 6. Oktober 2006

Hingehen, nachher Ohren mit Seife auswaschen

Wir wissen ja nicht, ob/von wie vielen das Resort auch in Wien gelesen wird, aber den kurzen Hinweis auf die folgende Veranstaltung können wir nicht unterlassen, allein schon, weil der Lesende auf der Grundsympathieskala in etwa 9 von 10 Punkten inne hat or maybe even a nine and a half in four beers time.

Der kontroversielle (Originalbegriff Gap-Newslettermai, Anmerk. ass.klibi.) Gap-Kolumnist Illbilly the K.I.T.T. liest im Radiokulturhaus aus seinen gesammelten gesellschaftlichen Randnotizen ("Die Know Nothing Gesellschaft"). Ich kann aus Erfahrung sagen, dass das auch dann noch ein Spaß ist, wenn man sämtliche Kollumnen schon kennt.

Sa. 7.10.2006, 20:30 Uhr
RadioKulturhaus, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien
DJs Shorty & Werner Schröttner (THE GAP)
Eintritt frei

We are ugly but we have the music

Blog für (Lebens-)Kunst und andere Eigenwilligkeiten

The ones with the sorest throats:


The Winter Gloves
About a Girl


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Plague Park


Patrick Wolf
The Magic Position

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