guck doch nicht hin herzchen

Samstag, 5. Juni 2010

...




Siehe auch:



(Lieblingskommentar hier: "The technoviking doesn't dance to the music, the music dances to the technoviking")

Und überhaupt:

Samstag, 8. Mai 2010

auch schön...

Mittwoch, 14. April 2010

...

Wieder einmal jemand, den ich vollkommen verpasst habe. Großartige, wenn auch etwas eklige Video-"Ästhetik". Hier mal drei Auswahlvideos:

HEALTH "We are Water" from Eric Wareheim on Vimeo.


Depeche Mode "Hole To Feed" from Eric Wareheim on Vimeo.


The Bird and the Bee - Polite Dance Song from Eric Wareheim on Vimeo.

Samstag, 14. Februar 2009

And their bombs in your head

Eine zwar natürlich positiv voreingenommene, aber dennoch aufrichtige Produktempfehlung des Spielfilms Mc Finnen und Wallace.

mcfinnenundwallace

"McFinnen..." ist das jüngste Kind - wie sagt man noch - von den Machern von "Im Westen nur Bohnen", eines in informierten Fachkreisen speziell wegen der Outtakes Kultstatus (wenn das Wort mal passt, kann man es auch verwenden) genießenden, dilletantisch (sic) die Grenze zwischen Hommage und Satire des Westerngenres torpedierenden Kurzspielfilms, der ohne jedes Budget von AmateurInnen an Drehorten im Unterinntal zusammengeschustert wurde. Diesem Produktionsprinzip bleibt "McFinnen" treu, wenngleich er seinem Vorgänger doch ein bis zwei Professionalisierungsstufen voraus ist.

Das wirkt sich im Guten wie im Schlechten aus: Die gewollt unfreiwillige Komik des "Westens" wird die RezipientIn (es sei denn, sie ist so frei, das durch den Konsum (natürlich nur legaler) Droger auszugleichen) bei "McFinnen" vermissen; dafür wartet der Streifen andererseits mit einer ungleich ausgereifteren Story aus, die für sich durchaus jene zu fesseln im Stande ist, die nicht bereits von den wieder gut in Szene gesetzten Standards des Genres (Duell, Landarbeit, Duell) begeistert sind (Höhepunkt ist neben dem langen Faustkampf fraglos eine Sequenz rhytmisierter Gegenschnitte von Vorbereitungen auf den Schluss-Showdown, bestens unterstützt vom im Übrigen auch sehr überzeugenden, eigens für den Film geschriebenen Score).

Die Kamera fuhrwerkt für meinen Geschmack etwas gar zu arg mit den Möglichkeiten herum, aber was ein Western sein will, braucht wohl seine Schnitte aus der Totale durch die Beine des Duellanten auf die Nahansicht der linken Augenbraue des Kontrahenten. Die Darsteller überzeugen in verschieden großem Ausmaß, neben Mastermind Robert Spindler glänzt besonders Steve Colvin als schweigsamer Revolverheld McFinnen - und Kai Rossmann als bösen Sheriff muss man ohnehin gesehen haben.

Sehr sympathisch finde ich persönlich auch die Idee, den Film mit Open-Source-Programmen zu editieren und unter einer cc-Linzenz zu veröffentlichen.

Das Pendel schlägt diesmal also insgesamt von Parodie eindeutig zur ernsthaften Verneigung vor dem Genre aus und auch wenn so genau eigentlich nicht klar ist, wozu ein ernsthafter Western gut sein sollte, so ist es das "McFinnen und Wallace" auf seine Weise unbestreitbar.

Mc Finnen und Wallace, 16:9, 57min, 2008, black silver cinema ist über die Website zum Film käuflich zu erwerben.

Mittwoch, 26. November 2008

Vieder Wideo

Nicht nur, dass das Video unglaublich ist, es kommt auch noch ca. bei Minute 2:40 ein Oktopus (und wir lieben Oktopusse) vor, der ... naja. Seht selbst:

Radiohead - Weird Fishes - by Tobias Stretch

Mittwoch, 29. Oktober 2008

...

Momente in denen man an sich selbst zweifelt. Oder: Kann mir jemand erklären, was im Moment...
Aber dieses Video hier, das ist doch wirklich...
Und dann das andere Video (und Lied), dessen Namen ich gar nicht aussprechen will.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Der Tag, an dem Reich-Ranicky das Fernsehen rettete

"ich habe mich immer bedankt und es ist mir nicht schwer gefallen"

Reich-Ranicky war mir ja immer ein Dorn im Auge: Der militant subjektive Zugang zu Literatur und die Überheblichkeit des Kritikers sind zwar von ihm nicht erfunden worden, aber sie kamen zu neuen Medien-Ehren. Und nun geht gerade er gegen das verdummende Fernsehen auf die Barrikaden. Dieser Sturmlauf gegen den Untergang des Niveaus machen mir den alten Herren fast wieder sympathisch.

(Und in Klammern stellen wir das, was sich unser kritischer Geist gleichzeitig denkt: Man könnte eventuell auch unterstellen, dass Ranickys Auftreten als übermächtiger Kritiker-Gott auch seinen Teil dazu beigetragen hat, die Zuschauer von der Literatur abzubringen. Aber was solls. Mit nacktem Finger soll man nicht auf angezogene Personen zeigen.)

Dienstag, 29. Jänner 2008

Mach mich nach!

Nun könnte man ja die Meinung vertreten, dass es vollkommen überflüssig sei, ein Remake seines eigenen Films zu drehen.
Michael Haneke macht es trotzdem. Funny Games (Trailer) kommt also mit neuer Besetzung wieder in die Lichtspielsäle. Und es könnte ja wirklich interessant werden. Wie wird das amerikanische Produktionsumfeld den Film beeinflussen (Evtl. so)? Und vor allem: Wie wird Hanekes Medienkritik nun, ein gutes Jahrzehnt später, aussehen?
Wir sind gespannt.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Klafu Resümee



Jetzt ist es nicht mehr aktuell und also auch schon egal, also kann ich ein paar Sachen zu Klafu noch anmerken oder eher nur anmerken, dass ich sie nicht anmerke.

Dass Seiler hier nicht weiter diskutiert werden braucht, muss man nun nicht extra noch einmal bemerken und welche anderen Texte ich gut finde, habe ich schon erwähnt. Viel interessanter ist dagegen die Studiodeko, die niemand beachtet hat. Wer sich noch an dieses letzjährige Dings erinnerte, frohlockte heuer bei dem schlichten Nichts von Design (ca. deutsches Raststätten-WC). Meiner Meinung nach sollte ungefähr alles in etwa so sein.

Zur Jury habe ich nichts mehr zu sagen, der Musil-Biograph hat sich schon selbst disqualifisziert, der Schweizer Irre ist natürlich der Gewinner, was war der noch, Semiotiker?

Über Peter Licht habe ich inzwischen so viel falschen Unsinn (Beispiellink) gelesen, dass mir die Lust vergangen ist, da noch was dazu zu sagen bzw. überhaupt darüber nachzudenken an welcher Stelle und warum das so missverstanden wird. Wenn es jemand nicht versteht, dann halt eben nicht. Insgesamt ist das für mich ein Lichtstrahl, der nur mit dem neuen Tocotronic-Album zu vergleichen ist. Vielleicht könnte es die Möglichkeit geben, Text (wieder) zu mögen, aber genau genommen hat es das blöde olle Klagenfurt gar nie gegeben und was nützt das ganze Gerede darüber also.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Klafu Liveblogging so far

Vorläufiges Resümee von Tag 1 also:

Neben dem normalen Arbeiten bei Schmidt eingestiegen, war so, wie das zu erwarten war, muss man mögen. Komisch, dass die Jury da eigentlich recht angetan war, zurück zum Zurück zum Erzählen also wohl auch heuer. Grill ist Eichhörnchenforscherin und damit ab jetzt mein Liebling, nur leider ist ihr Text grauenhaft, sogar die Jury macht ihn nieder im besten Bestes-Klafu-Jury-Bonmot-Wettbewerb.

Strigl trägt heuer übrigens ganz normale Anziehsachen und Rakusa mit ihrer strengen Brille fasziniert mich auch wieder auf die selbe bizarre Weise wie letztes Jahr. Nüchtern ist zwar einzig fachkundig, aber zu krampfhaft locker, der Rest der Jury ist egal bis auf den lnervtötenden Mangold. Die Einleitungsfilmchen sind wieder ein Genuss, es müßte nur mein Liebling Barbara Schwanenhals Rett sie noch sprechen, aber wollen wir mal nicht unbescheiden sein.

Der Höhepunkt des Tages (wenig überraschend) und aller drei Tage (sehr überraschend) ist Albrecht, kurz gesagt: ich nehme alles zurück, hat nichts falsch gemacht, könnte ich nicht, kann man so in Stein hauen. Ich höre Albrecht zugleich auf dem leicht zeitversetztem Webstream (der außerdem leicht überfordert wirkt, liebe ORF-Kärnten-Redaktion) und Fernsehen, so soll das wohl auch sein. Die Jury gleichfalls so, wie es sein soll verwirrt oder aus Abwehrgründen begeistert, jedenfalls ohne jede Peilung.

Schley ist fad und Seiler soundso egal, also ab die Kiste. Morgen leider kein Klafu-Hören nebenher, Livebloggen entfällt also auch, so nicht jemand anders einspringt.

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