Seemann, lass das Traeumen

Mittwoch, 30. November 2005

Vielleicht sollte ich mehr über mich selbst erzählen

Meine Nachbarin hat die Lagniappe-Cd, aber nur die Hülle, weil ihr die Musik nicht gefällt.
Es klopft verhalten an der Tür. Ich öffne. B. steht davor. Ich habe mir gedacht, ich schaue vorbei, sagt sie. Ich denke, du kommst gerade richtig, ich warte seit Jahren auf dich.

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Bachmann-Contest

Franzobel und Lukas Resetarits sitzen etwas gelangweilt auf dem Rinnstein, leicht gedeckt von einem geparkten Auto. Auf der Straße gehen ein paar Fußballfans vorbei, einer von ihnen reicht einem anderen, leicht untersetzten, ein kleines Säckchen. Der Dickliche: „Wow! Erdbeereisknödelbrot!“ Franzobel und Resetarits grinsen. Franzobel sagt zu Resetarits (vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen): „Hams dich nicht auch einmal zamkhaut?“ Resetarits schüttelt den Kopf. Franzobel, insistierend: „Na sicher! Des war doch der Kottan damals!“
Ich nehme an einem vom ORF veranstalteten Kiddy-Schwimm-Kontest teil, der von Thomas Brezina moderiert wird. Als ich ihm zufällig am Gang begegne und er mich mit einem skeptischen Blick mustert, fürchte ich, dass er entdeckt haben könnte, dass ich eigentlich zu alt für eine Teilnahme bin. Ein Kameramann sitzt rauchend daneben. Brezina: „Na, ich glaub bei diesem Herrn wer’n ma Probleme haben.“ Warum, sage ich unschuldig. Brezina: „Ich glaub der ist gedopt.“ Ich leugne eifrig. (Später bietet mir der Kameramann einen Selbstgedrehten an)
Ich nehme an einer Quizshow teil. Die Regeln sind mir immer noch unklar, obwohl ich weiß, dass ich schon zum zweiten Mal teilnehme. Nur soviel, ein Kandidat im Kreis, ein weiterer als Partner außerhalb. Ich erinnere mich, dass meine Mitspielerin beim letzten Mal den Gewinn nicht geteilt hat. Ich konfrontiere sie damit, sie gibt sich verlogen unschuldig, ich versuche, Größe zu zeigen und nicht darauf zu bestehen. Schließlich gewinne ich einen Luxuswaren der zeitgenössischen Marktwirtschaft. Ich bin erfreut.
Ich stehe vor einem Buch. „gegen den strich“ in zackigen Lettern über einem Schwarz-Weiß-Foto eines Häuserblocks. Ich entferne mich etwas von dem Buch und entdecke, dass ich nicht stehe, sondern liege, und das Buch an der Decke klebt, fein säuberlich in einen Raster aus weiteren Büchern eingereiht. Auf allen Büchern weitere Häuser. Tatsächlich ergeben die Buchcover das Bild eines ganzen Stadtviertels unter der Mitternachtssonne. Ich bin mir sicher, dass Assotsiationsklimbim die Bücher dort hin geklebt hat. Bravo, denke ich, das hat er alles gelesen. Das gibt ein schönes Ganzes.

Arbeitsfragen:
1) Ich rufe hiermit zum Kiddy-Schreib-Kontest auf. Einzige Vorgabe: Thomas Brezina muss in der Geschichte vorkommen. (Einsendungen bitte an: wiekrankistdasdenn@hotmail.com
2) Wie sieht mein Stadtviertel aus?
3) Wer möchte sich einmal an „Erdbeereisknödelbrot“ versuchen und mir anschließend ein Foto vom Ergebnis zukommen lassen?

Montag, 3. Oktober 2005

Umgebungreaktion

Ich stehe im Gang meines Studentenheims und die Sicht ist schlecht. Rauch zieht aus einem der Zimmer den Gang hinungter. grüner Rauch, der langsam alles einwallt. Ich weiß sofort: Das ist der Selbstmörder, den sie wegtransportieren und sie räuchern das Zimmer, damit sie es gleich weitervermieten können. Plötzlich steht der Direktor meiner ehemaligen Schule vor mir und grüßt mich in der selben Art, in der er mich immer gegrüßt hat, mit hinter dem Rücken verschränkten Händen und diesem Blick zwischen abwägender Zurückhaltung und vollkommener Ausdruckslosigkeit. Doch hier, im Dunst der Räuchertruppe, bekommt das Gesicht einen anderen Ausdruck. Ich erwarte, dass er „Warte nur, du kommst auch noch dran...“ sagt, stattdessen: „Sie auch hier?“. Ja, sage ich. Gleich hier, doch als ich mich umdrehe, um ihm die Tür mit meiner Zimmernummer zu zeigen, vor der ich geglaubt hatte zu stehen, stimmt die Zimmernummer nicht, und als ich die Reihe der Türen abfahre um mein Zimmer zu suchen, ändern sich die Nummern auf den Türen. Ich finde mein Zimmer nicht. Währenddessen transportiert man den Selbstmörder aus dem Rauch, er ist in eine violette Decke gehüllt. Auf halbem Weg zu mir und dem Direktor, lassen die Träger das Bündel fallen, und ein grüner Körper fällt auf den Flur. Man beeilt sich, ihn wieder einzusammeln.
Später zeigt mir ein Kleinwüchsiger seine Behausung. Er bewohnt einen Kasten, der gerade hoch genug ist, um darin zu liegen. Ja, denke ich, die Wohnsituation ist echt beschissen. Aber das Zimmer des Selbstmörders – Das wäre ja jetzt frei... Ich könnte umziehen.

Arbeitsfrage: Sollte ich mir Sorgen machen? Rein moralisch gesehen?

Mittwoch, 13. Juli 2005

Die Männer in den Uhren

Geträumt, dass Grissemann und Stermann an einem Bach sitzen und Uhren angeln. Neben sich haben sie ein Mustermodell liegen (eher etwas teureres, so ein Chrongraph mit dem man zur Not auch jemanden erschlagen kann), sie fischen aber ständig nur kleine Casio-Modelle aus dem Bach, vergleichen aber jedesmal mit dem Mustermodell und sind dann enttäuscht, dass die Uhr aus dem Bach nicht die selbe ist...

Arbeitsfrage: Was soll das jetzt bedeuten?

Donnerstag, 30. Juni 2005

Cuckoo-Blogging #1

Das erste Kuckucksei: auf: Rock.twoday.net

Erklärung: hier

Dienstag, 19. April 2005

Sandmännchen

Nachdem Assotsiationsklimbim auch gerade träumt, will ich nicht nachstehen:
Von einer Szene auf der Uni geträumt, während einer Vorlesung, strahlender Sonnenschein außen. Der Professor unterbricht auf einmal seinen Vortrag und hält eine Badehose (Marke: Noch nicht Slip, gerade noch Short) in die Luft, auf der vorne (wie als Osternest) das Zipfer-Logo prangt. Der Professor sagt, dass man das Teil im Moment zu jeder gekauften Zipfer-Kiste dazubekommt und er hofft, dass wir alle uns bis zum Semesterende eine Kiste gekauft haben werden, um dann gemeinsam schwimmen gehen zu können.
Arbeitsfragen: Warum gerade Zipfer?
und:
Gibt es auch eine Damenkiste, oder nehme ich prinzipiell an, dass nur Männer so etwas kaufen würden?

Mittwoch, 23. März 2005

Alptraum aus der Zettelwirtschaft

Ein Traum passend zu einer Sprite-Reclame, die mal vor einigen Jahren zu sehen war. Stichwort: Ich seh zu viel Tv. (oder würden sie sich das 4, jawohl: VIER-Stündige-Finale von 24 ansehen?)

170305 - 1245
Von einem Fernseher träumen in dem gerade eine eine Doku läuft, in der bärtige, dicke Frauen Sachen sagen wie:"Aber so ein pfiffiger Biergenuss jeden Tag ist mir schon wichtig!"
Dann Schnitt und Auftritt eines Arztes: "Trinken Sie jeden Tag ein Bier! Aber nur eines! Das verdünnt den Klumpen in Ihrem Kopf. Dann kann er endlich abgebaut werden!"
Dann Aufwachen und sich ernsthaft fragen, ob er mein Hirn gemeint hat. Nach dem Schreiben dieser Zeilen schließlich Gewissheit.

Hängt wahrscheinlich alles mit der Gehirnerschütterung zusammen, die ich aufgrund der letzwöchigen Lesung hatte, zu der es aus diesem Grund auch nie einen Nachbericht geben wird. (Legendenbildung haben wir ja so schon betrieben)

Donnerstag, 27. Jänner 2005

Schaumtraum

File under: Nachmittagstraum.
In einem amerikanischen Supermarkt mit meiner Familie beim Einkaufen. In der Bierabteilung auf einmal Bierflaschen in der Form von Bowlingkugeln erspäht, sofort hingerannt um sie für die Flaschensammlung zu erstehen. (die Flaschensammlung gibts tatsächlich) Festgestellt, dass es nur von zwei Biermarken Bowlingkugeln gibt, nämlich von Stiegl (Im Traum wahrscheinlich als Anheuser-Busch-Tochter eingestuft) und einer erfundenen Marke namens Burgkrone oder so ähnlich (die gibts aber doch: Hier Bewertung in Worten und in Zahlen), auf jeden Fall mit einem schlecht gemalten Schloss am Ettikett. Dann Preisvergleich betrieben und festgestellt, dass beide Kugeln 9$95 kosten. Aber: Burgkrone hat nur 0,49 l Inhalt (innen hohl), Stiegl hingegen 1 l. Schlussendlich für Stiegl entschieden, auch weil mir beim anderen die Löcher zu klein waren.
Und dann ein Fußballspiel im Fernsehen gesehen. Eine Mannschaft schießt in den letzten 3 Minuten 2 Tore, gewinnt 3:2, war davor aber mit 0:2 im Rückstand... Versteh das einmal jemand.

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