diese bands haben ideen
2 oder 3 dinge, die sie ihren kindern oder eltern unter den christbaum legen sollten oder warum godard-anspielungen mir solchen spaß machen.

zu beginn der natürlich ausnahmslos gnadenlos empfehlenswerten und von uns zu spät geborenen stürmisch umjubelten reihe lado classix ist schon vor urzeiten als erste platte "was machen huah jetzt?" erschienen.
huah, irgendwann in den frühen achtzigern in der holsteinschen provinz (ich habe verwandte dort, und wenn irgendwo wirklich provinz ist, dann da) gegründet und vor allem für erfolgslosigkeit und unbekanntheit bekannt, kann man dank diverser überschneidungen im personal (la hengst, distelmeyer, spilker) ohne übertreibung als für die deutsche musik der 90er einflussreichste band überhaupt bezeichnen. nun ist nicht nur der umstand, dass sich die gesamte hamburger schule aus dieser ursuppe aller bands rekrutierte, grund sich "was machen huah jetzt" auf seinen plattenspieler zu legen, sondern huah rocken auch gefühlte 20 jahre nach ihrer existenz noch amtlich und ernsthaft. das grundgefühl punk aber irgendwie auch nicht, der musikalische einfallsreichtum und leichte hang zum lächerlichen ist von knarf rellöms sonstigen schaffen ja bekannt, hier aber in seltener früher alterweisheit perfektoniert.
der interessierte pophistoriker findet aufschluss über bisher unklare zusammenhänge im späteren geflecht aus tönen und zeichen der alten hanse, der begeisterte musikfanatiker hüpft zum vielleicht charmantesten autobahn-cover überhaupt durch sein jugendzimmer, spendet applaus für die 10-uhr-show und erfährt, warum frank möller und sein mädchen so gern katholisch wären. diese platte ist für alle, die irgendeine art von musik mögen.
huah - was machen huah jetzt? (lado classix)
::::::::::::::::::::::::::::::::::::zierzeile::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
über clap your hands say yeah weiß ich fast gar nichts, außer dass sie einen großartigen bandnamen, eine großartiges albumcover und ein großartiges debutalbum hingerotzt haben und dass c. gesagt hat, dass er stolz ist, dass er einmal eine band vor mir gefunden hat, die wir beide mögen.
clay your hands say yeah machen irgendwie indie-rock, klingen dabei britischer als die britbands, die amerikanisch klingen wollen, haben merkwürdige songs, die irgendwie sehr alt und 90er-mäßig, aber deswegen heutiger als das meiste heutige kunstraubzeugs ((c) ondrusova) klingen und ihr sänger erinnert an ian curtis und/oder mark e. smith, aber im guten sinn. insgesamt ist ihr self betiteltes debüt nicht anders als mit dem doofen attribut warm zu bezeichnen. es ist nicht die große musik, es sind 30min sehr merkwürdig ausgezeichneter popsongs. ich weiß doch auch nicht, warum das so glücklich macht.
clap your hands say yeah - s.t. (wichita recs)

zu beginn der natürlich ausnahmslos gnadenlos empfehlenswerten und von uns zu spät geborenen stürmisch umjubelten reihe lado classix ist schon vor urzeiten als erste platte "was machen huah jetzt?" erschienen.
huah, irgendwann in den frühen achtzigern in der holsteinschen provinz (ich habe verwandte dort, und wenn irgendwo wirklich provinz ist, dann da) gegründet und vor allem für erfolgslosigkeit und unbekanntheit bekannt, kann man dank diverser überschneidungen im personal (la hengst, distelmeyer, spilker) ohne übertreibung als für die deutsche musik der 90er einflussreichste band überhaupt bezeichnen. nun ist nicht nur der umstand, dass sich die gesamte hamburger schule aus dieser ursuppe aller bands rekrutierte, grund sich "was machen huah jetzt" auf seinen plattenspieler zu legen, sondern huah rocken auch gefühlte 20 jahre nach ihrer existenz noch amtlich und ernsthaft. das grundgefühl punk aber irgendwie auch nicht, der musikalische einfallsreichtum und leichte hang zum lächerlichen ist von knarf rellöms sonstigen schaffen ja bekannt, hier aber in seltener früher alterweisheit perfektoniert.
der interessierte pophistoriker findet aufschluss über bisher unklare zusammenhänge im späteren geflecht aus tönen und zeichen der alten hanse, der begeisterte musikfanatiker hüpft zum vielleicht charmantesten autobahn-cover überhaupt durch sein jugendzimmer, spendet applaus für die 10-uhr-show und erfährt, warum frank möller und sein mädchen so gern katholisch wären. diese platte ist für alle, die irgendeine art von musik mögen.
huah - was machen huah jetzt? (lado classix)
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über clap your hands say yeah weiß ich fast gar nichts, außer dass sie einen großartigen bandnamen, eine großartiges albumcover und ein großartiges debutalbum hingerotzt haben und dass c. gesagt hat, dass er stolz ist, dass er einmal eine band vor mir gefunden hat, die wir beide mögen.
clay your hands say yeah machen irgendwie indie-rock, klingen dabei britischer als die britbands, die amerikanisch klingen wollen, haben merkwürdige songs, die irgendwie sehr alt und 90er-mäßig, aber deswegen heutiger als das meiste heutige kunstraubzeugs ((c) ondrusova) klingen und ihr sänger erinnert an ian curtis und/oder mark e. smith, aber im guten sinn. insgesamt ist ihr self betiteltes debüt nicht anders als mit dem doofen attribut warm zu bezeichnen. es ist nicht die große musik, es sind 30min sehr merkwürdig ausgezeichneter popsongs. ich weiß doch auch nicht, warum das so glücklich macht.
clap your hands say yeah - s.t. (wichita recs)
assotsiationsklimbim - 4. Dez, 12:12 - Rubrik: ...we have the music
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