Diskutieren, ach nee, Lyrik ist besser als Ficken
(I forgot 59 times a minute that I loved you while I read this book)
Man würde sich zwar eigentlich lieber die Finger abhacken, als auf einen schon bei der Süddeutschen vorbeigefahrenen Zug aufzuspringen, aber ich habe es sowieso vorher schon gewusst. Außerdem dachte ich, endlich mal ein Buch, das mir gefällt, das ich nur vom Riesenstapel am Eingang der großen Buchhandelsketten zur Kassa schleppen muss. War denn aber nur ein Einziges da, drum, so viel Sendungsbewusstsein muss mensch haben: Adam Green hat das On The Road unserer Generation geschrieben und Thomas Meinecke hat zufällig auch Gedichte geschrieben, die damit nichts zu tun haben, aber im selben Buch erschienen und auch saulustig sind. Also kauft das gefälligst, das ist besser als Baudelaire. Ihr müsst den ganzen Quatsch von Folksängern, Chex Mixes, toten Vögeln, Mösen und Drogen doch auch nicht lesen aber nehmt es überallhin mit und lasst es posermäßig rumliegen, dann bekommt ihr viel Geld, Candy und schnuckelige Indieboys oder geile Weiber mit dicken Titten, was ihr halt gern habt, und die Welt wäre irgendwie schicker. P.S.: Es kommt auch viel Ficken vor. P.P.S.: Don’t dare and overlook the talent of Kimya Dawson.
Adam Green – magazine (Aus dem Amerikanischen von Thomas Meinecke) Suhrkamp (2005) 122 Seiten, mit vier leiwanden s/w-Collagen des Autors.
Man würde sich zwar eigentlich lieber die Finger abhacken, als auf einen schon bei der Süddeutschen vorbeigefahrenen Zug aufzuspringen, aber ich habe es sowieso vorher schon gewusst. Außerdem dachte ich, endlich mal ein Buch, das mir gefällt, das ich nur vom Riesenstapel am Eingang der großen Buchhandelsketten zur Kassa schleppen muss. War denn aber nur ein Einziges da, drum, so viel Sendungsbewusstsein muss mensch haben: Adam Green hat das On The Road unserer Generation geschrieben und Thomas Meinecke hat zufällig auch Gedichte geschrieben, die damit nichts zu tun haben, aber im selben Buch erschienen und auch saulustig sind. Also kauft das gefälligst, das ist besser als Baudelaire. Ihr müsst den ganzen Quatsch von Folksängern, Chex Mixes, toten Vögeln, Mösen und Drogen doch auch nicht lesen aber nehmt es überallhin mit und lasst es posermäßig rumliegen, dann bekommt ihr viel Geld, Candy und schnuckelige Indieboys oder geile Weiber mit dicken Titten, was ihr halt gern habt, und die Welt wäre irgendwie schicker. P.S.: Es kommt auch viel Ficken vor. P.P.S.: Don’t dare and overlook the talent of Kimya Dawson.
Adam Green – magazine (Aus dem Amerikanischen von Thomas Meinecke) Suhrkamp (2005) 122 Seiten, mit vier leiwanden s/w-Collagen des Autors.
assotsiationsklimbim - 11. Feb, 17:20 - Rubrik: hide behind these books i read
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