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    <title>We are ugly but we have the music (Blog für (Lebens-)Kunst und andere Eigenwilligkeiten) : Rubrik:weltzustand</title>
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    <description>Blog für (Lebens-)Kunst und andere Eigenwilligkeiten</description>
    <dc:publisher>creekpeople</dc:publisher>
    <dc:creator>creekpeople</dc:creator>
    <dc:date>2008-03-31T11:57:42Z</dc:date>
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    <title>We are ugly but we have the music</title>
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    <title>Ladykrocha</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/373313/index.do?from=rss&quot;&gt;Wie nett wir da gestern im Hippie-Café aufgenommen wurden  ich hab&apos; heimlich am Klo eine Träne zerdrückt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu kommt einem sofort Kinderzimmer Productions in den Kopf: &quot;Ich würde auch nicht mehr sagen &quot;the kids are alright, even if they just might be&quot;.&lt;br /&gt;
Und zur Diskussion über neue Jugendbewegungen habe ich auch &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=EByLKPYv6LM&quot;&gt;das hier&lt;/a&gt; sehr schön gefunden.</description>
    <dc:creator>creekpeople</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 creekpeople</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/4457133/">
    <title>Ja,</title>
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    <description>es ist schrecklich von interessanten Dingen erst aus dem Standard zu erfahren (weil &quot;nähmlich&quot;, die haben keine Ahnung von Rechtschreibung, deshalb: bäh), aber &lt;a href=&quot;http://www.midomi.com/&quot;&gt;Midomi &lt;/a&gt;(und nicht &quot;midomoi&quot; wie es im Standard hieß) kannte ich wirklich noch nicht, ist aber eine geniale Idee.</description>
    <dc:creator>creekpeople</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 creekpeople</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-17T16:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/4145346/">
    <title>KH Töchterle ist &lt;a href=&quot;http://www.tirol.com/home/index.do;jsessionid=A6CF58A1ABDAF4FD82D4ED7D24DFBDC6.2&quot;&gt;neuer...</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/4145346/</link>
    <description>KH Töchterle ist &lt;a href=&quot;http://www.tirol.com/home/index.do;jsessionid=A6CF58A1ABDAF4FD82D4ED7D24DFBDC6.2&quot;&gt;neuer LFU-Rektor&lt;/a&gt;!</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-07T19:38:00Z</dc:date>
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    <title>Denn ich bin einer unter euch</title>
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    <description>Spex gelesen, im Daueranflug von Altersmilde diese Mischung aus immer knapp daneben gehender Peilung inklusive bemühtem Quellenstudium (vgl. DD, Jahr, Seite!) mit irgendwie lifestylig dicht-beschreibend-altväterischem Journalismus-Journalismus  fast schon gemocht (dazu passend dann auch die Musikauswahl: Interpol am Cover). Die Toco-Story gelesen, natürlich alles falsch. Hätte Jens Balzer sich wenigstens die Mühe gemacht, das Interview mit von Lowtzow in der letzten Ausgabe der Zeitschrift, für die er schreibt, zu lesen oder in seine Argumentation einzubauen, ginge dieser krude Blödsinn ja noch an, aber so ist diese verwirrte Lektüre des Toco-Gesamtwerks nun nur mehr irgendwie bizarr interessant (im Sinn von aufschlussreich: eben weil Tocotronic (oder die Kultur der Neunziger, wenn man so will) oft genau so missverstanden wurde, ist sie jetzt so, wie sie ist). So gesehen beschreibt Balzer, ohne es zu ahnen, eh ein tatsächlich existierendes Phänomen ganz gelungen, allein durch die Art, wie er Richtiges mit Falschem upmasht. Die Tocos in einen (zudem originell abgesteckten) Kontext mit Kracht etc. zu stecken, ist ja noch eines, aber denen dann den Misserfolg des Projekts des schlauen Dagegenseins in die Schuhe zu schieben und ihr aktuelles Schaffen als Reaktion darauf zu lesen, da muss man auch erst einmal draufkommen. Wir lernen: aus knapp vorbei können wir sehr viel lernen. (Kapitulation ist übrigens, wie wir aus dem Zimmer unseren Mitbewohners hören, der offenbar nicht weiß, dass man die Geschenke erst am heiligen Abend aufmacht, ein Meisterwerk geworden, wir können den 6. Juli nicht mehr erwarten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://ec1.images-amazon.com/images/I/414PAPu7AZL._AA240_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/mpd/permalink/6758/302-1363683-1465604&quot;&gt;Sehr lustiges Promo-Video bei einem Onlineversandkaufhaus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel gelesen, Story von von Uslar über die Beastie Boys, naja, Story von irgendwem über Heavy Metall als gäbe es kein Reflexionsniveau, stimmt natürlich dadurch, dass er diesen Unsinn schreibt, irgendwie im Kern-Mainstream-Mainstream-Empfinden dann auch wieder, wird dadurch aber halt nicht weniger falsch, Story über neues Diana-Buch gelesen, eigentlich ganz interessant, nur diese Standardspiegelsprache gehasst, diese originell-freche und doch ausgeschlafen-halbironisch wirken wollende (in etwa so wie ich mir die Neunziger immer vorstelle), wie können die Menschen so was nur lesen. Man müßte alle JournalistInnen töten und die deutsche Sprache.</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-27T09:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/3912531/">
    <title>Übrigens:</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/3912531/</link>
    <description>Peter Licht macht bei Bachmann mit.</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-19T15:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/3227187/">
    <title>Kitsch konkret</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/3227187/</link>
    <description>Dass es diesen Alpenbürgern noch einmal passieren würde: Man tritt hinaus, tappt eigentlich mehr, setzt einige Schritte. Und verharrt und schaut hinauf, den Mund halb offen, die Augen verklärt. Schnee im Jänner hat sich noch nie so gut angefühlt. Als hätte es in der Wüste geregnet.</description>
    <dc:creator>creekpeople</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 creekpeople</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-24T08:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/3119305/">
    <title>2006 ist jetzt vorbei</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/3119305/</link>
    <description>listen, man muss sie mögen. ihrem wesen nach wertkonservativ und immer willkürlich verzerrt sind sie zur retrospektion (ihrerseits ihrem wesen nach des teufels) vollkommen ungeeignet, und doch, man kann&apos;s nicht lassen. dass demokratie das wahre nicht sein kann, zeigen &lt;a href=&quot;http://fm4.orf.at/connected/216325/main&quot;&gt;basisdemokratisch ermittelte charts&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://spex.de/web/&quot;&gt;popkulturbildungsaristokratische&lt;/a&gt; (nicht online, aber habt ihr eh alle zuhause rumliegen. schon traurig auch, die letzte ausgabe heute in der post, aber gehört nun wirklich nicht hierher) können da schon eher als reibeflächen und abgrenzungslinien dienen. was also rockte unsere kleine resortwelt 2006, was brachte den guten, alten assozio im fast (meine oma ist zwar immer erzürnt, wenn zb skilaufwettbewerbsmoderatoren in ihrer moderation das ende des wettbewerbs vor dessen tatsächlichen ende vorwegnehmen, aber hier muss das aus internen gründen so sein) abgelaufenen jahr zum klimbimmeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;album&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. casiotone for the painfully alone - etiquette&lt;br /&gt;
2. final fantasy - he poos clouds&lt;br /&gt;
3. parenthetical girls - safe as houses&lt;br /&gt;
4. blumfeld - verbotene früchte&lt;br /&gt;
5. peter licht - lieder vom ende des kapitalismus&lt;br /&gt;
6. britta - das schöne leben&lt;br /&gt;
7. die goldenen zitronen - lenin&lt;br /&gt;
8. knarf relläm trinity - move your ass and your mind will follow&lt;br /&gt;
9. jarvis cocker - jarvis&lt;br /&gt;
10. mediengruppe telekommander - näher am menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;ehrenvolle nennung außer konkurrenz, weil ja schon viel älter:&lt;/i&gt; clap your hands say yeah - s.t. &lt;i&gt;und&lt;/i&gt; arctic monkeys - whatever people say i am, that&apos;s what i&apos;m not&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;ehrenvolle nennung, weil persönlich verschlafen und drum noch nicht abschätzbar, wie großartig in wirklichkeit:&lt;/i&gt; saalschutz - machts möglich, hey willpower - p.d.a, jeans team - kopf auf, bernd begemann - ich werde sie finden, the blow - paper television&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;song&lt;/b&gt;(1)&lt;br /&gt;
1. the blow - parenthesis &lt;i&gt;aus dem pferd&lt;/i&gt; final fantasy - this is the dream of win and regine&lt;br /&gt;
3. schwabinggrad ballett - moderne welt&lt;br /&gt;
4. die goldenen zitronen - mila&lt;br /&gt;
5. xiu xiu - boy soprano &lt;i&gt;a.d.p.&lt;/i&gt; tweet - oops oh my&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;back for good&lt;/b&gt;(2)&lt;br /&gt;
1. joy division&lt;br /&gt;
2. the velvet underground&lt;br /&gt;
3. josef k &lt;i&gt;a.d.p&lt;/i&gt; orange juice&lt;br /&gt;
5. xtc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;live&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. final fantasy @bierstindl&lt;br /&gt;
2. casiotone for the painfully alone @chelsea&lt;br /&gt;
3. xiuxiu @chelsea&lt;br /&gt;
4. britta @b72&lt;br /&gt;
5. melt2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;film&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
hat uns nie interessiert, wir gingen immer nur die filme im programmkino, wo unsere freundinnen hingehen wollten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;buch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. dietmar dath - dirac&lt;br /&gt;
2. moritz von uslar - waldstein oder der tod des walter gieseking am 6. juni 2005&lt;br /&gt;
3. thomas meinecke (hg.) - ratzingerfunktion&lt;br /&gt;
4. peter licht - wir werden siegen&lt;br /&gt;
5. michel houellebecq - die möglichkeit einer insel &lt;i&gt;a.d.p&lt;/i&gt; joachim lottmann - zombie nation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;blog&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. gesprächsfetzen&lt;br /&gt;
2. malorama&lt;br /&gt;
3. jochenliestproust&lt;br /&gt;
4. tug&lt;br /&gt;
5. zwarwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;offlinemag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. spex&lt;br /&gt;
2. de:bug&lt;br /&gt;
3. malmoe&lt;br /&gt;
4. glamour&lt;br /&gt;
5. abstandhalter zu tba, volltext, gap, intro, now, you name it&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;etwas tut sich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. passig in klafu&lt;br /&gt;
2. youtube-verkauf in oldskoolmedien&lt;br /&gt;
3. spex stirbt&lt;br /&gt;
4. robert schindel isst mein essen&lt;br /&gt;
5. ich gehe vegetarier und falle in liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;late adopted&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1. lastfm&lt;br /&gt;
2. skype&lt;br /&gt;
3. mp3-player&lt;br /&gt;
4. elektroherd&lt;br /&gt;
5. flock &lt;i&gt;a.d.p&lt;/i&gt; emailsignatur&lt;i&gt;,&lt;/i&gt; camphone, tabbrowsing, delicious &lt;i&gt;und&lt;/i&gt; lebensabschnittspartnerschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;offline-radio&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1.-5. im sumpf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;tv&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1.-5. starmania&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;wort&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1.-5. prekariat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rückmeldung via commentformular ist ausdrücklich erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
(1) song des jahres meint nicht single des jahres, sprich erscheinungstermin muss nicht 2006, ort nicht single sein&lt;br /&gt;
(2) auch hier ist keine wiederveröffentlichung im beobachtungszeitraum erforderlich</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-30T13:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/3037210/">
    <title>hadern</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/3037210/</link>
    <description>Warum ist das &quot;Wichtige&quot; (essen, kochen, einkaufen, abspülen, soziale Kontakte pflegen, Körperhygiene, Wäsche waschen, ins Freie gehen, Geld verdienen, Sanitärräume aufsuchen, groß, klein, aufräumen, Staub saugen, Bügeln, tbc) so unglaublich uninteressant, bzw. nicht so interessant wie Text? Kann ich noch alles als einen Text verstehen, wenn nichts so interessant ist wie Text?</description>
    <dc:creator>creekpeople</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 creekpeople</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-08T03:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/2270085/">
    <title>Aller guten Dinge sind 3</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/2270085/</link>
    <description>Man ist unbesiegbar, und es gibt keinen Gegner, wenn diese drei Dinge zusamentreten. Alles kann man einreissen, ausgenommen die Baeume, die reisst man naemlich aus, aber jeden einzelnen. Jeden, wenn man jung, verliebt und besoffen ist. Flying Pickets meinten zwar, young and in love genuegen, aber ich bin fuer die Trinitaet. Jetzt ist es aber bloederweise so, dass wir alle nicht juenger werden, ich am allerwenigsten. Und verliebt... letztens streife ich die Passage, eine Goere naehert sich dem Tuersteher. Sie hat sich mit Liebe zum Detail auf Paris Hilton hergerichtet, um die Fasnacht perfekt zu machen, schleppt sie eine eine andere Goere hinter sich her, das muss dann wohl die ..., die andere darstellen (muss wieder zum Friseur gehen und Illustrierte lesen, aeh, schauen). Versiffte Welt, mit Parisens, Lokalen wie der Passage und einem Tuersteher davor. Nenne mir einer ein tuerbestandenes Lokal, welches gut ist! Verlieben kann man sich in dieser Welt nicht. Bleibt nur noch &quot;besoffen&quot;, und wenn man damit &quot;jung&quot; und &quot;verliebt&quot; kompensieren will, muss man schon ziemlich hoch dosieren, und das mit der regenerationsfaehigkeit ist ja auch nicht mehr so.</description>
    <dc:creator>gnomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 gnomas</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T20:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/1347514/">
    <title>tired of the old shit / let the new shit begin</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/1347514/</link>
    <description>der wohl erzogene, orthodoxe bewohner von inditopia ist banalitäten des alltags wie kalenderterminen, die vielleicht seinen schnauzbärtigen, purhörendenden nachbarn interessieren, bekanntermaßen dermaßen weit entrückt, dass sie zu igonorieren ihm noch zu viel aufmerksamkeit wäre. leider haben aber auch in inditopia die läden am ende des jahres öfter zu als sonst und zeitschriften gibt es auch keine, was bleibt dem adoleszenten indienerd also, als die doofste zeit des jahres damit zu verbringen, seiner größten leidenschaft nachzugehen, dem anlegen von listen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;album&lt;/i&gt;
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;antony and the johnsons - i am a bird now&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;xiu xiu - la foret&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;final fantasy - has a good home&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;tocotronic - pure vernunft darf niemals siegen&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;art brut - bang bang rock and roll&lt;/li&gt;  
(ja eh, es war eigentlich das newcomerjahr, wie auch der dritte und der fünfte platz verdeutlichen, aber die alten säcke verdeutlichen den konservativen charakter von so listen. es war so viel schöne und schlaue musik heuer, geil abgelieftert haben natürlich auch eoc nochmal, ff, bright eyes, cyhsy, mr.e&apos;s opus magnum fand ich auch ganz groß und die anderen new yorker, und die anderen briten und die anderen kanadier und dann freut man sich auch schon auf die wiederabkehr vom gitarrenkrach)
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;live&lt;/i&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;the robocop kraus @melt (melt in general)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;the robocop kraus  @treibhaus&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;xiu xiu @pmk&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;kevin blechdom @rhiz&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;the paperchase @pmk&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;wort&lt;/i&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;wir sind papst&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;die überwindung der postmoderne&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;metafiktional&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;tv&lt;/i&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;ratze wird papst live-übertragung&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;dancing stars&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;bauer sucht frau&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;buch&lt;/i&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;andreas maier - kirillow&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;michel houellebecq - die möglichkeit einer insel&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;adam green - magazine&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;&quot;echtes&quot; leben&lt;/i&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;recordshopping in berlin / mit jungen menschen auf stiegen vor kneipen hocken und verzweiflung artikulieren bis die zigaretten alle sind&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;sms bekommen: ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;lesen, fernsehen, musikhören, webgucken&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;late adopted&lt;/i&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;flickr&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;web 2.0 in general&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;dvd&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-02T11:17:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/1205624/">
    <title>Cutzumupjetzustand</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/1205624/</link>
    <description>Frauen hören, die am eigenen Index schreiben  .&lt;br /&gt;
Sprachen tun, die man nicht haben kann.&lt;br /&gt;
Dinge sprechen, die einem komisch vorkommen .&lt;br /&gt;
Sachen haben, die man nicht versteht .&lt;br /&gt;
Alben schreiben, die man nie stehen wollte.</description>
    <dc:creator>creekpeople</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 creekpeople</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-29T15:42:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/1086780/">
    <title>ich möchte nicht reden müssen</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/1086780/</link>
    <description>interesseloses wohlgefallen&lt;br /&gt;
gespräch mit c. über alles. dann waren ihre zigaretten alle und ich fuhr mit meinem rad heim. wir hatten gesprochen über unsere befindlichkeit, unsere postpostgeneration und wie viel sie ganz ähnlich sieht, dass die brüchigkeit und unsicherheit und verwirrtheit, die man spürt, zwar richtig ist, aber falsch und dass sie auch keinen ausweg weiß und selber auch versucht, die ausrede für dieses falsche leben, das wir leben, zustande zu bringen und dass das aber nicht genügt, vor allem, wenn man es so schlecht macht wie wir. dann saßen wir beide da und wussten nicht, wie wir weitermachen sollten und erzählten uns dinge über unsere falschen eltern und ich ließ sie zu wenig zu wort kommen. davor hatte mir a. gesagt, über die ich zuvor mit a. übereingekommen war, dass wir sie gut finden, dass sie versuchen will, text zu machen daraus, wie das ist, den tag in der stadt herumzulaufen, alles eben, und ich mich freute, dass sie das auch so sah und sagte: ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frisst auch die erkenntnis an&lt;br /&gt;
von diesem überüberanstrengungshorrorfreitag dann viel zu sehr fertig zu den türen. mit a., bevor es anfing, darüber, ab welchem abstraktionsgrad sich die möglichkeit der voraussetzung denken ließe, dass wir wieder teile von jugendbewegungen sein wollen würden. ich wollte immer nur die zwei sätze sagen darüber lässt sich trefflich streiten und das ist das trefflichste, das ich je geschaut habe.&lt;br /&gt;
die türen spielten dann ein oder zwei lieder mehr zu meiner generation, mit so vielen so gemeinen nichtironieironiezitaten vollzitiert, dass man dachte, die wollen nur spielen und dann. ich musste an den vorabend denken, und an das, was ich c. gesagt hatte. spaß macht mir keine freude, sangen die türen dazu. am besten fand ich, dass das alles immer noch funktionierte, dass viele leute das nicht verstanden, dass hässlich immer noch das neue schön sein konnte, für weniger als 5 oder 15 minuten. a. meinte danach zwar, dass andere bands derzeit den mainstream der rückgriffsformfindung der verwirrtheit unseres dagegenseins noch besser, also mittiger, träfen, aber damit hatte sie vielleicht auch recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man muss, wenn man überhaupt etwas sagen will, übertreiben&lt;br /&gt;
am samstag bin ich mit meinen bösen falschen freunden zweifel, angst und den büchern in den park gefahren und habe den ganzen nachmittag fontane gelesen und war auf der hinfahrt ganz weinerlich, dass das alles vielleicht bald vorbei sein wird und habe auf der rückfahrt einen citroen ds gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seid vielheiten&lt;br /&gt;
abends hatte g. mir gesagt, ich würde nicht wirklich finden, dass alle menschen gleich aussehen sollten. dann war ich wegen m., dem ich das eigentlich versprochen hatte, noch einmal zurückgefahren und hatte dort gedacht, dass es gut ist, dass ich dort nicht mehr hingehöre. heute stapelweise mittelschulkunstunterrichtsarbeiten weggeworfen, oder eigentlich waren das schon damals immer nur vorüberlegungen zu projekten, die ich dann nie gemacht hatte, schon damals, wenn die idee gut ist, muss man sie nicht machen auch noch. bei einem entwurf stammte die halbe idee von f., wobei ich da auch erst jahre später den hintergrund dazu erfahren habe. was für ein abseitiger schwachsinn in eine mittelschulkunstunterrichtsvorarbeitenmappe kommt.&lt;br /&gt;
goetz, den a. mir am freitag aufgenommen hatte, nachgehört, überlegt, dass das auf ö1 nicht funktioniert, also richtig ist, aber auf fm4 auch nicht gehen würde. gutes gefühl, und sehr verwirrend. welsch transkulturalität, bachmann-medick kulturanthropologie, bhabha dissemination, bürger theorie der avantgarde und kritische literaturwissenschaft und benjamin über den begriff der geschichte gelesen, nichts verstanden, einmal fucking humanismus am rand notiert. die diederichsenstelle über wahrheit ist arbeit würde ich jetzt gerne lesen, aber das buch ist der bibliothek. ein wahlabend zwischen befürwortern der einen oder anderen gesellschaftsform ist heute auch wieder gewesen, dazu habe ich immer talking heads und eels gehört.</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-24T14:57:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/1033274/">
    <title>jeder text ist wie ein messer / ein gebrauchsgegenstand</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/1033274/</link>
    <description>es ist immer noch &lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/stories/930986/#comments&quot;&gt;zeit&lt;/a&gt;, verworren-überkandidelte manifeste zu schreiben, die gewissheiten verteidigen, die unsere grosseltern (punk, sounds, die jahre `82 bis `84) schon errungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unsere eigene rezeptions- und produktionserfahrung im zeichenkampf mit halb verdauten brocken älterer französischer theorie im magen hat uns verspätet aber doch gelehrt, einem naiven kulturparadigma entnommene konstrukte wie &quot;das autonome subjekt&quot;, &quot;der unverfälschte ausdruck&quot;, &quot;das gefühl&quot; und &quot;die authentizität&quot; zu verwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unsere daraus resultierende heilige pflicht ist es, verstehen zu wollen, warum uns im innersten berührt, was uns im innersten berührt (ein hilfs- und arbeitsausdruck aus dem alten, nicht länger geglaubten weltverständnis zum besseren verständnis unseres eigenen unverständnisses). die analyse tötet &quot;das gefühl&quot; (an das wir nicht glauben, das uns aber beherrscht, s.o.) nicht, sie ist aber notwendig, um zur wahrheit zu gelangen. die wahrheit ist unsere freundin; sie ist furchtbar und schön. die wahrheit ist das erkennen dessen, was der fall ist, hier und jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
darum ist &quot;das gefühl&quot; schwäche, darum ist &quot;das buch kann ich nur in der stimmung x lesen&quot;, &quot;der film erinnert mich so an y, darum gucke ich ihn mir so gerne an&quot;, &quot;die sagen auf der platte genau das, was ich fühle, aber nicht ausdrücken kann&quot; abzulehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine welt- und zeichen-versteh-maschine müssen wir dagegen sein, tränen höherer rührung werden unser lohn sein, denn die welt ist größer, schöner und grausamer als das gefühl. unser ziel ist die herrschaft über die zeichenwelt, das verständnis von welt unser krieg, unsere waffen die leidenschaft, die vollständigkeit und das jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
darf man nun sich zu den falschen popsongs küssen(1)? darf man nun erwiesenen schrott gut finden? darf man nun auch einmal fünfe gerade sein lassen und zur falschen musik tanzen? darf man sich nun wieder auf die langweilige, alte ironie-beliebigkeit (so gut, dass es schon wieder so schlecht ist, dass es schon wieder so gut ist, dass es schon wieder schlecht ist etc.) zurückziehen? ja, ja, ja(2) und nein. wir dürfen alles mit den zeichen machen, die wir besitzen, aber wir müssen immer wissen, dass jedes zeichen nur einmal oder keinmal benützbar ist, dass unsere einzigen waffen erstumpfen, wenn wir sie im heiligen und lächerlichen kampf für die wahrheit mit heiligem und lächerlichen hass gegen unsere feinde (die anderen, die wechseln, aber die es gibt) nicht für das gute verwenden, für den ernst, gegen das leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
(1) ich kann mich nicht mehr an die musik erinnern, die bei meinem ersten kuss gelaufen ist, nicht an die bei meinem letzten. wir dürfen uns zu den falschen popsongs küssen, wir dürfen überhören, dass der song einen selbstmord erzählt; ihr dürft es nicht. ihr versteht unseren ersatzkampf nicht, weil euch die notwendigkeit dazu fehlt. wir müssen alles alles alles gelesen haben, ihr habt inzwischen spaß. wir möchten nicht in eurer jugend leben, euch zu sehen, wie ihr euch zu den falschen popsongs küsst, gibt uns die kraft, die wahrheit zu suchen.&lt;br /&gt;
(2) denn erst die ausnahme gibt dem ernst die würde. ernst ohne ausnahme ist falschheit im wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
arbeitsfragen:&lt;br /&gt;
1.) was will ich euch damit sagen?&lt;br /&gt;
2.) schafft jemand einen noch pathetischeren manifest-tonfall?</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-05T11:59:03Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://creekpeople.twoday.net/stories/986143/">
    <title>sonntag ohne nachdurst</title>
    <link>http://creekpeople.twoday.net/stories/986143/</link>
    <description>archiv&lt;br /&gt;
vor dem kleiderschrank wieder eingefallen: einer meiner ersten texte war eine apologie des pullunders. der text benützte schon damals - ohne es zu wissen und ohne dass ich das damals so nennen hätte können - eine der besten textstrategien überhaupt, die mit &quot;freude an der apodiktik als prinzip&quot; behelfsmäßig ganz gut bezeichnet ist. eigentlich ging es dem text, so weit ich mich erinnern kann, ohne das explizit zu nennen, um eine heute verschwundene, also vernachlässigbare band, die ich damals aus falschen gründen (aus einem naiven rock-dispositiv heraus kritisierte inauthentizität, fehlende indie-credibility und dass sie dazu in der disco auf dem blöden maturaball eindeutig eher mit ihm als mit mir tanzte. letzteres war übrigens auch der grund für meine jahrelange und ebenfalls richtige, damals quasi-prophetische redhotchilipeppers-ablehnung) richtigerweise ablehnte, deren einordnung in die gut/böse-dichotomie damals aber ideologische schwierigkeiten bereitete, weil die irgendwie doch rockten, und eine band, die den mädchen gefällt, immer recht hat. jedenfalls trugen die pullunder und waren das aktuell hassenswerteste, was es überhaupt gab, und daraus kam die idee, in dem text die irrwitzige behauptung aufzustellen, pullundertragen sei ok und schwächen in der argumentation durch überzogene entschiedenheit im tonfall auszugleichen. der beste clou war dabei die schamlose heranziehung eines arguments aus dem mutter-dispositiv(!): pullunder seien praktisch. ich habe dann auch tatsächlich ein halbes schuljahr lang pullunder getragen. der text war ein mail an p., der ich damals häufig kurze traktakte, den weltzustand betreffend, mailte. manchmal bereue ich es doch, damals vor dem festplattencrash keine sicherungskopien gemacht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
theorie&lt;br /&gt;
am &lt;a href=&quot;http://www.sprachsalz.com&quot;&gt;sprachsalz&lt;/a&gt; wieder einmal mehr die richtigkeit der falschheit bewundert, text seiner schönsten schönheit, der körperlosigkeit, zu berauben. die einen autorinnen haben mir dann so gefallen, die anderen so. herrlich v.a. das festivalphänomen: im anderen saal ist es immer besser (die kleine bühne ist immer besser). column mccann hat bei seiner zweiten lesung, zu der ich zur mitte erst von christoph w. bauers wie immer identischen aufstummen-lesung (nein, er redet, wenn er nicht liest, nicht so, leider) einen sehr guten text vorgelesen, die figuren haben darin viele zigaretten schnell geraucht. heute beim nobelpreisträger bin ich daheim geblieben und habe ein buch gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
welt&lt;br /&gt;
davor, danach und immer und zum frühstück goetz&apos; hirn gelesen, herrliche zeit, &apos;83, &apos;84, &apos;85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praxis&lt;br /&gt;
am weg zu g. dann gedacht: zu zweit allein sein sollte man können, dann gespräche über blabla, dann in die pmk, wo ein plakat mit der aufschrift &quot;antikapitalismus irgendwas&quot; hängt und die s alle dollarzeichen sind. am damen-wc sind neue und wie immer witzigere sprüche. die vier kunststudentinnen aus vier nationen der vorband &quot;nista nije nista&quot; sind genau den einen tick zu arty in ihrer kaputtdekonstruktion von allem, was popsongs sind, dass es wieder ins konzept-muckertum (&quot;bei uns gibt es keine frontfrau&quot; verrecke) umschlägt, aber zumindest zum nachdenken ist der krach herrlich und so gnadenlos sympathisch sind sie auch noch, dass man direkt mitspielen möchte auf den singernähmaschinen, mausefallen mit äpfeln und dem ganzen rest. zu ann shenton (alles richtig: schnell, laut, oldschool-moogs) denke ich unfug über momente der wahrheit und dass man das bloggen können müßte. danach ist blöde auflege und ich rufe t. an und die ist noch nebenan unterwegs mit l. und b. und findet später auch, dass alles in dem herbst blöd wird, und das ist es wohl auch, was ich an ihr so mag, affirmation. die &lt;a href=&quot;http://www.galerieimtaxispalais.at/ausstellungen/bourdieu/bourdieu_progindex.htm&quot;&gt;bourdieuausstellung&lt;/a&gt; heute erwartungsgemäß enttäuschend, nur die leute, die sich das angeguckt haben, waren gut, v.a. die, die sich stundenlang ernsthaft des interview mit ihm angeguckt hat, während ich ihre spiegelung im fernseher angeguckt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auchwelt&lt;br /&gt;
die große frage ist jetzt, kommt die große oder doch die ampel. die große frage ist jetzt, warum ist wahlfernsehen so gutes fernseh-fernsehen.</description>
    <dc:creator>assotsiationsklimbim</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://creekpeople.twoday.net/topics/weltzustand&quot;&gt;weltzustand&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 assotsiationsklimbim</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-18T18:14:52Z</dc:date>
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