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Donnerstag, 28. Juni 2007

Klafu Liveblogging so far

Vorläufiges Resümee von Tag 1 also:

Neben dem normalen Arbeiten bei Schmidt eingestiegen, war so, wie das zu erwarten war, muss man mögen. Komisch, dass die Jury da eigentlich recht angetan war, zurück zum Zurück zum Erzählen also wohl auch heuer. Grill ist Eichhörnchenforscherin und damit ab jetzt mein Liebling, nur leider ist ihr Text grauenhaft, sogar die Jury macht ihn nieder im besten Bestes-Klafu-Jury-Bonmot-Wettbewerb.

Strigl trägt heuer übrigens ganz normale Anziehsachen und Rakusa mit ihrer strengen Brille fasziniert mich auch wieder auf die selbe bizarre Weise wie letztes Jahr. Nüchtern ist zwar einzig fachkundig, aber zu krampfhaft locker, der Rest der Jury ist egal bis auf den lnervtötenden Mangold. Die Einleitungsfilmchen sind wieder ein Genuss, es müßte nur mein Liebling Barbara Schwanenhals Rett sie noch sprechen, aber wollen wir mal nicht unbescheiden sein.

Der Höhepunkt des Tages (wenig überraschend) und aller drei Tage (sehr überraschend) ist Albrecht, kurz gesagt: ich nehme alles zurück, hat nichts falsch gemacht, könnte ich nicht, kann man so in Stein hauen. Ich höre Albrecht zugleich auf dem leicht zeitversetztem Webstream (der außerdem leicht überfordert wirkt, liebe ORF-Kärnten-Redaktion) und Fernsehen, so soll das wohl auch sein. Die Jury gleichfalls so, wie es sein soll verwirrt oder aus Abwehrgründen begeistert, jedenfalls ohne jede Peilung.

Schley ist fad und Seiler soundso egal, also ab die Kiste. Morgen leider kein Klafu-Hören nebenher, Livebloggen entfällt also auch, so nicht jemand anders einspringt.

Eintritt frei, Buffett vielleicht

Der fabulöse Markus Köhle oder jemand anders hat einen sehr schönen Werbetext für die Aufführung seines Hörspiels, die wo heute ist, geschrieben: Wieder ein Hörspieldebut in der "Literatur im Studio". In Markus Köhles "Kommunikationsklimbim" machen zwei sprachspitze Wortfechter durch listige Dialogdekonstruktion offensichtlich, wie Kommunikation nicht funktioniert. Sprache als Verständigungsmittel, Sprachdenken auch als Garten der Verirrungen. Ein Stück Sprachsatire.

Do, 28. Juni (das ist heute), 20.15 - Literatur im Studio
Kommunikationsklimbim, Hörspielpräsentation mit Lesung Markus Köhle
ORF Kulturhaus Tirol, Rennweg 14
Eintritt frei, Buffett vielleicht

We are ugly but we have the music

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